Der Brautschuh und seine Geschichte


Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt als der, der ihn trägt



Der Brautschuh






Geschichte:
Vom kälteabweisenden Fellbündel zum wichtigen Modeartikel – das ist die Geschichte des Schuhs. Etwa 28000 Jahre ist es offenbar her, dass die Vorfahren des Homo sapiens ihre Garderobe um das schützende Beinkleid erweitert haben.


Quelle: Sueddeutsche Zeitung

Zu diesem Zeitpunkt, sagt der Paläoanthropologe Erik Trinkaus von der Washington University in Saint Louis, seien die Zehen des modernen Menschen im Vergleich zu denen des Neandertalers verhältnismäßig dünner gewesen. Und dünnere Zehen deuteten darauf hin, dass der Mensch regelmäßig Schuhe getragen hat (Journal of Archaeological Science, 32, S. 1515, 2005).





Früher war es Brauch, dass die Braut ihre Brautschuhe von gesparten Pfennigen bezahlte. Heute wird dieser Brauch mit Euro-Cents fortgeführt. Dadurch soll die Sparsamkeit der Braut symbolisiert werden. Wurde dann der Schuh beim Sammeln während der Hochzeitsfeier vorgezeigt, konnte man sehen, welchen Wert er hatte. Man schloß darauf auf Fleiß und Sparsamkeit der jungen Braut.

Während der Hochzeitsfeier gibt es den Brauch der Brautschuhversteigerung. Der Braut wird ihr Schuh „entwendet“. Anschließend wird der Schuh ... wikipedia